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Editorial

Nein zum Vegan Zwang!

Die Ernährungsinitiative fordert eine radikale Umstellung der Schweizer Landwirtschaft hin zur Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln. So möchte das Initiativkomitee den Selbstversorgungsgrad der Schweiz erhöhen. Es wird vollkommen vergessen, dass die Schweizer Landwirtschaft auf den Markt ausgerichtet ist und produziert, was die Bevölkerung auf dem Teller wünscht.

Eine drastische Umstellung der Produktion hin zu pflanzlichen Lebensmitteln führt somit zu einem Angebotswechsel in den Regalen und zu einem verstärkten Druck, sich pflanzlich zu ernähren. Gegen diese Bevormundung der Bevölkerung wehre ich mich vehement!

Wer sich pflanzlich ernähren möchte, kann und darf dies tun. Wer weniger oder sogar keine pflanzlichen Lebensmittel verspeisen möchte, soll diese Möglichkeit weiterhin behalten.

Dabei wird vollkommen vergessen, dass Tiere auch in Ackerbauregionen für die Fruchtbarkeit der Böden und die Nährstoffkreisläufe wichtig sind. Wiesen sind in Ackerbauregionen wichtig, um den Humusgehalt zu erhöhen und so langfristig die Fruchtbarkeit der Böden zu erhalten. Das Futter von den Wiesen muss wiederum durch Wiederkäuer wie Kühe, Schafe oder Ziegen verwertet werden.

Wie viele Tiere auf den Schweizer Höfen leben, entscheiden Sie beim Einkauf Ihres Essens. Sagen wir gemeinsam Nein zur Ernährungsinitiative, damit Sie weiterhin selbst bestimmen können, was auf Ihrem Teller landet.

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über den Autor
Thomas von Euw
SVP Kantonsrat (SZ)
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