Frau Badran lügt in der Arena!
Ich möchte auf die jüngste Äusserung von Jaqueline Badran in der Arena eingehen, in der sie behauptet, dass die gestiegenen Mieten nicht durch die Zuwanderung verursacht wurden. Diese Aussage ist nicht nur irreführend, sondern verkennt die Realität auf dem Wohnungsmarkt.

Zunächst einmal ist es unbestreitbar, dass die Zuwanderung einen direkten Einfluss auf die Nachfrage nach Wohnraum hat. Mit jedem neuen Zuzug erhöht sich der Bedarf an Wohnungen, was in allen Gebieten zu einem spürbaren Preisanstieg führt. Statistiken zeigen, dass Orte mit hoher Zuwanderung, als erstes die Städte, in den letzten Jahren auch die grössten Mietpreissteigerungen verzeichnet haben. Es ist daher wenig glaubwürdig, zu behaupten, dass diese Zuwanderung keinen Einfluss auf die Mietpreise hat. Des Weiteren ist es wichtig zu beachten, dass die Diskussion über Migration und Wohnraum oft politisch instrumentalisiert wird. Statt die realen Zusammenhänge zu benennen und Lösungen zu suchen, wird versucht, Bürgerinnen und Bürger zu verunsichern und Hass zu schüren, z.B. auf Investoren. Jaqueline Badran hätte diese Gelegenheit nutzen können, um offen über die Herausforderungen zu sprechen, die die Zuwanderung mit sich bringt, z.B. wie es der ehemalige Preisüberwacher, Badran’s Parteikollege Rudolf Strahm, gemacht hat. Ein ehrlicher Dialog über Zuwanderung und ihre Auswirkungen, nicht nur auf den Wohnungsmarkt, ist nötig. Anstatt die Augen vor den Tatsachen zu verschließen, sollten wir Lösungen entwickeln und das Problem an der Wurzel packen. Die Zuwanderung ist viel zu rasch und hoch. Zudem ist unser Wachstum hauptsächlich nur Umsatz, die Löhne pro Kopf sind unter Dauerdruck. Es ist an der Zeit, die Debatte sachlich zu führen und nicht mit Fehlinformationen zu arbeiten. Nur so können wir gemeinsam eine verträgliche Zukunft gestalten. Am 14. Juni sage ich deshalb Ja zur Nachhaltigkeits-Initiative und stelle mich damit gegen eine 10-Mio.-Schweiz.
