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Editorial

Gegen masslose Zuwanderung

Von 1970 bis zur stufenweisen Auflösung ab dem Jahr 2002 bis 2007 waren ein Inländervorrang sowie Kontingente und Höchstzahlen für Aufenthalts- und Kurzaufenthaltsbewilligungen in der Schweiz völlig normal und die Wirtschaft entwickelte sich dennoch sehr gut.

In den Rekordwachstumsjahren ohne Personenfreizügigkeit, insbesondere in den 80er-Jahren, fällt auf: Trotz teils Steigerungen des realen BIP von 3.5 bis 5 Prozent beschäftigte die Schweiz damals in diesen Jahren neu maximal ungefähr 30’000 Personen aus dem Ausland. Solche Wachstumsschübe waren in den letzten Jahren sehr selten. Das Wachstum lag üblich bei unter 2% und dennoch betrug die jährliche Zuwanderung in den letzten 10 Jahren im Durchschnitt netto 75’000 Personen. Die Arbeitslosenquote lag in den erwähnten 80er-Jahren normalerweise bei unter 1 Prozent und in den letzten 10 Jahren, trotz Fachkräftemangel, bei 2.7%. Ausgesteuerte sind dabei nicht berücksichtigt. Wieso diese höhere Arbeitslosenquote? Statistisch gesehen sind von 10 Zuwanderern nur 5 berufstätig und nur ein Einziger arbeitet in einer Branche wo es ihn wirklich braucht, weil dort Mangel herrscht. Pflegefachkräfte z.B. machen nur rund 0.5% der Gesamtzuwanderung aus. Ärzte rund 1%. Jährliche Bestmarken bei der Zuwanderung lösen also den Fachkräftemangel nicht. Im Gegenteil. Das Rad dreht sich immer weiter. Fachkräfte brauchen nämlich selber Fachkräfte. Zusätzlich natürlich Wohnraum, Infrastruktur wie u.a. Spitäler, Strassen, den ÖV und Schulen, Energie sowie Platz. Das kann so nicht weitergehen! Stimmen deshalb auch Sie Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative am 14. Juni.

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über den Autor
Kim Pfadenhauer
SVP Kantonsrat (SZ)
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