Drei Schulstandorte sind Zuviel
Nein zur Pluralinitiative „St. Josef erhalten – als Bildungsort für heute und morgen“

Am 8. März 2026 entscheidet Muotathal über die künftige Schulstruktur. Dabei geht es nicht um Nostalgie, sondern um eine effiziente und zukunftsfähige Lösung. Die Pluralinitiative erfüllt diese Anforderungen nicht – deshalb lehne ich sie ab.
Die Konzentration des Schulbetriebs auf der Stumpenmatt schafft klare Strukturen, kurze Wege und einen modernen, gut organisierten Schulalltag. Die beiden heutigen Standorte liegen nur rund 500 Meter auseinander. Es gibt keinen Grund, zwei Schulhäuser künstlich aufrechtzuerhalten, wenn ein Standort alles besser leisten kann.
Wichtig ist zudem, dass das Schulhaus Ried erhalten bleibt. Es bietet die nötige Flexibilität bei schwankenden Schülerzahlen. Kinder haben einen Wechsel ins Ried stets problemlos gemeistert – Schwierigkeiten entstehen meist bei einzelnen Eltern, nicht bei den Schülerinnen und Schülern. Gleichzeitig lassen sich Kosten sparen und Ressourcen sinnvoll nutzen.
Von zentraler Bedeutung ist auch die geplante Umnutzung des Schulhauses St. Josef zu Alterswohnungen. Unsere ältere Bevölkerung braucht Wohnraum in unmittelbarer Nähe zum Altersheim, und junge Familien benötigen dringend neuen Wohnraum. Die Initiative würde diese wichtige Entwicklung blockieren.
Sie verursacht hohe Kosten, führt zu unnötigen Umzügen und verhindert dringend benötigte Alterswohnungen. Das ist nicht nachhaltig und nicht verantwortungsvoll.
Der Schulbetrieb in der Stumpenmatt ist effizient, flexibel und zukunftsorientiert – eine Lösung, die Muotathal wirklich weiterbringt.
Darum appelliere ich an alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger: Sagen wir am 8. März 2026 klar Nein zur Pluralinitiative.
