Zur Abstimmung über die Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)“
Ohne eine Begrenzung der Zuwanderung ersticken wir in unserer eigenen Wachstumsspirale. Hier in Seewen SZ sieht man es täglich: Die Strassen werden voller, die Preise steigen, und die Verfügbarkeit von Wohnungen schwindet.

Die Bundesregierung und die Wirtschaftsverbände warnen vor den Folgen der Nachhaltigkeitsinitiative, doch sie verschweigen die Fakten: Die ständige Wohnbevölkerung wuchs auf 9’048’900 an, und der Wanderungssaldo betrug 2024 83’392 Personen. Das sind Lugano und Bellinzona, die jedes Jahr hinzukommen. Die Folgen sind deutlich: Die Krankenkassenprämien stiegen real um 116,52 Prozent, während die Löhne real nur um 13,11 Prozent anstiegen.Das bedeutet, dass die Prämienlast neun Mal schneller wuchs als der Reallohn. Die Demografie wird durch Migration nicht gelöst, sondern nur verschoben. Migranten altern, beziehen Renten, beanspruchen Spitäler. Das Pyramidenproblem wird nicht gelöst, es wird verschoben. Wer profitiert von dieser Wachstumspolitik? Die Grosskonzerne, die billige Arbeitskräfte importieren, um ihre Gewinne zu steigern. Die Schweizer Bevölkerung jedoch zahlt den Preis: höhere Mieten, längere Wartezeiten im Spital, und eine immer grössere Belastung der Sozialsysteme. Die Nachhaltigkeitsinitiative bietet eine Chance, diesem unkontrollierten Wachstum Einhalt zu gebieten. Am 14. Juni sollten wir mit Ja stimmen und unsere Zukunft selbst bestimmen. Die Initiative ist nicht «zu extrem», wie Peter Spuhler behauptet. Sie ist notwendig, um die Schweiz vor dem Ersticken zu bewahren. Wir müssen uns entscheiden, ob wir weiterhin dem Diktat der Wirtschaftsverbände folgen oder unsere eigene Zukunft gestalten. Die Wahl ist klar: Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative, Nein zur ungebremsten Zuwanderung und ihren Folgen.
