Demokratie braucht Vielfalt, kein Staatsmonopol
Zur Abstimmung: SRG-Initiative «200 Fr. sind genug!»

Das Argument, die direkte Demokratie sei durch eine Gebührensenkung auf 200 Franken gefährdet, hält einer sachlichen Prüfung nicht stand. Es suggeriert fälschlicherweise, dass die politische Meinungsbildung allein von einem Milliardenbudget der SRG abhängt. Tatsächlich lebt eine Demokratie vom Wettbewerb der Ideen und einer Vielfalt unabhängiger Medien, nicht von der Dominanz eines staatlich finanzierten Grossunternehmens.
Mit rund 900 Millionen Franken! Gesamtbudget bleibt die SRG auch nach Annahme der Initiative das finanzstärkste Medienhaus des Landes. Dieser Betrag reicht bei weitem aus, um den Kernauftrag – sachliche Information, Bildung, Kultur und politische Debatten – in allen Landesteilen zu erfüllen.
Demokratische Stabilität entsteht durch ein ausgewogenes Medienökosystem mit vielen Stimmen statt einer überfinanzierten Zentralgewalt. Die Reduktion auf 200 Franken ist daher eine echte Chance für mehr Vielfalt und Wettbewerb.
Ich stimme JA.
