Bevölkerung wächst gewaltig
Das Bevölkerungswachstum in der Schweiz hat im vergangenen Jahr eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht. Obwohl die Wachstumsrate prozentual stagniert oder sogar rückläufig ist, bleibt die absolute Einwohnerzahl mit über 9 Millionen schweizweit, Tendenz klar steigend, gewaltig hoch.

Diese hohe Bevölkerungszahl stellt eine große Belastung u.a. für die Infrastruktur (ÖV- und Strassen), den Wohnungsmarkt (Stichwort ‚Wohnungsnot‘ und krass steigende Mieten), die Umwelt (dort wird bei den Zielen das Bevölkerungswachstum nicht einmal berücksichtigt), das Bildungs- und Sozialwesen (Schulkinder können kaum Deutsch) sowie das Gesundheitssystem (stark steigende Krankenkassenprämien) dar. Der wesentliche Faktor für das anhaltende, hohe Wachstum ist die Personenfreizügigkeit. Die Schweiz zieht internationale Fachkräfte und Schutzbedürftige an, jedoch fehlt eine effektive Steuerung bezüglich der Arbeitsfachkräften, wo wir sie wirklich brauchen und Strenge bei den Asylverfahren. Dies führt dazu, dass trotz stabiler Wirtschaftsleistung die Löhne stagnieren, da ein Überangebot an günstigen Arbeitskräften aus dem Ausland vorhanden ist. Zusätzlich zur wirtschaftlichen Dimension muss auch die Lebensqualität Beachtung finden. Viele Menschen empfinden das Wachstum und den damit verbundenen Dichtestress als belastend, was zu sozialen Spannungen führt und die nachhaltige Entwicklung des Landes gefährdet. Zusammenfassend zeigt sich, dass zwar das Bevölkerungswachstum verlangsamt ist, es aber weiterhin gewaltig hoch bleibt. Es ist entscheidend, geeignete Strategien zur Bewältigung dieser Herausforderungen zu entwickeln, um eine ausgewogene und nachhaltige Planung zu gewährleisten und die Lebensqualität in der Schweiz zu sichern. Eine Chance dazu bietet die Abstimmung am 14. Juni.
